Unsere Kandidierenden für die Landtagswahl 2026

Das sind unsere Kandiderenden für die Klimaliste Baden-Württemberg, die bei der Landtagswahl 2026 auf dem Wahlzettel stehen.

1 Lukas Krasnogor


Ich kandidiere für die Klimaliste, weil wir im Landtag eine Stimme brauchen, die Klimaschutz nicht als eines von vielen Themen behandelt, sondern konsequent in den Mittelpunkt stellt. Baden-Württemberg hat als Technologiestandort und Industrieland eine besondere Verantwortung und zugleich die Chance, beim ökologischen Umbau Vorreiter zu werden. Seit 2020 engagiere ich mich in der KlimalisteBW, weil ich überzeugt bin, dass wir keine Zeit mehr für halbherzige Kompromisse haben. Die Klimakrise erfordert mutiges politisches Handeln – für unsere Lebensgrundlagen und die Zukunft kommender Generationen.


Ich bin in Heidelberg geboren, in Heiligkreuzsteinach aufgewachsen und lebe heute in Mannheim. Mein Weg führte mich von der Realschule über das Abitur und die Ausbildung zum Chemikanten bis ins Ingenieurstudium. Dieser Weg hat mir gezeigt, dass praktische Erfahrung und wissenschaftliche Neugier zusammengehören – und dass gute Politik beides braucht.


Schon als Kind haben mich Natur und Wissenschaft begeistert. Kristalle züchten, Tiere beobachten, später die Faszination für nachhaltige technische Prozesse: Diese Neugier treibt mich bis heute an. Inspiriert von Fridays for Future, Harald Lesch und vielen unabhängigen Forschenden wurde mir klar, wie entscheidend wissenschaftliche Ehrlichkeit ist – besonders wenn es um den Schutz von Menschen, Tieren und unseren Lebensgrundlagen geht.


Als Spitzenkandidat der Klimaliste Baden-Württemberg stehe ich für eine Politik, die Lösungen sucht, Verantwortung übernimmt und mutig nach vorne denkt. Meine Schwerpunkte sind Energieeffizienz, Bildung und wissenschaftsgeleitete Politik. Mir geht es darum, Entscheidungen zu treffen, die langfristig tragen – nicht nur für uns, sondern vor allem für kommende Generationen.


Ich weiß, dass ich dabei nicht alleine bin. Die Klimaliste lebt von vielen engagierten Menschen, die ehrenamtlich ihre Zeit, ihr Wissen und ihre Energie einbringen. Diese Gemeinschaft zeigt mir jeden Tag, was möglich ist, wenn Menschen sich zusammentun und an eine bessere Zukunft glauben.


Wir haben das große Glück, auf dem Wissen und den Technologien unzähliger Wissenschaftler:innen, Ingenieur:innen und Vordenker:innen aufzubauen. Wir stehen auf den Schultern von Riesen. Alles, was wir brauchen, um eine nachhaltige, erneuerbare und generationengerechte Zukunft zu schaffen, ist bereits da. Jetzt müssen wir den Mut haben, ehrlich hinzuschauen, Verantwortung zu übernehmen und diese Zukunft gemeinsam zu gestalten.

2 Günther Beikert

Warum ich kämpfe – Für die Würde des Menschen. Für die Zukunft aller in Baden-Württemberg.


Der Zusammenhalt unserer Gesellschaft und die natürlichen Lebensgrundlagen bröckeln. Die Lehren aus den Weltkriegen und die Ideale der Aufklärung scheinen vielerorts vergessen. Das Internet, einst Versprechen für mehr Demokratie, wird zur Bühne für Manipulation und zunehmende Dominanz von Autokraten.
Während das Böse erstarkt, verharren wir in alten Mustern: Wir exportieren Verbrenner, bremsen die Energiewende und verlieren das Miteinander aus den Augen. Wir halten am Wachstums- und Wohlstandsfetisch fest und vergessen den Menschen.
Umso dankbarer bin ich, mit der Klimaliste einer Partei anzugehören, die dem etwas entgegensetzt. Wir fordern eine konsequente Politik, die sich strikt an den Pariser Klimazielen und den Berichten des Weltklimarats (IPCC) orientiert. Denn der Klimaschutz ist keine abstrakte Öko-Nische – er ist die Voraussetzung dafür, dass wir die Würde jedes Menschen achten können. Wer die Lebensgrundlagen zerstört, nimmt den Menschen die Zukunft, und die Ärmsten dieser Welt und die Schwächsten in unserer Gesellschaft leiden als erste darunter, was zutiefst ungerecht ist.
Die Menschheit muss in kurzer Zeit damit aufhören, Öl, Kohle und Gas zu verbrennen. Technisch möglich ist das. Gleichzeitig müssen wir die CO₂-Konzentration in der Atmosphäre durch globale Aufforstung und eine Bauwende hin zum Holz auf vorindustrielle Werte senken. Das ist wissenschaftlicher Konsens. Baden-Württemberg hat die moralische Pflicht, seinen Beitrag dazu zu leisten.


Was mich antreibt?
Als Physiker weiß ich, was technisch machbar ist. Als Lehrer ist es mir wichtig, die nächsten Generationen zu befähigen. Als Vater trage ich Verantwortung für die Welt, die wir hinterlassen.
Und als Katholik? Da geht es für mich um das, was zählt: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie gilt für alle – unabhängig von Herkunft, Alter oder Lebenssituation. Und sie gilt besonders für die Verletzlichsten unter uns. Die Armen sind nicht am Rand, sie stehen im Zentrum. In ihnen begegnet uns der Mensch in seiner verletzlichsten Form. Wer die Schöpfung zerstört, trifft immer zuerst sie.
Deshalb trete ich an. Nicht nur für meine Kinder. Sondern für alle Menschen in Baden-Württemberg. Für die alte Dame, die unter der Hitze in der Stadt leidet. Für die Familie, die sich die steigenden Energiekosten nicht mehr leisten kann. Für die junge Generation, die ein Recht auf Zukunft hat. Für die, deren Würde durch die Klimakrise und politische Mutlosigkeit mit Füßen getreten wird. Dafür kämpfe ich.

3 Ramona Seilnacht

Seit 2022 bin ich Schatzmeisterin der KLBW und bin als Teil des Landesvorstandes stolz auf unsere Erfolge auf kommunaler Ebene. Daher und aus der Notwendigkeit einer sozial-ökologischen Opposition im Baden-Württembergischen Landtag heraus kandidiere ich auf unserer Landesliste zur Landtagswahl in 2026. Als Energiemanagerin sind Suffizienz sowie Sicherheit und Unabhängigkeit in der Energieversorgung wichtige Themen für mich. Persönlich leiste ich beispielsweise durch Konsumverzicht meinen eigenen Beitrag.

4 Annemarie Brückner

Klima- und Umweltschutz sowie soziales Engagement sind die Themen, die mich politisch, beruflich und privat bewegen. Das heißt, ich kämpfe für einen gut ausgebauten öffentlichen Personenverkehr, für sichere Rad- und Fußwege und für den Ausbau von Sharing-Konzepten. Ich kämpfe für die Energiewende – weg von fossilen hin zu erneuerbaren Energieträgern. Ich kämpfe für den Schutz unserer Wälder, Gewässer und Biodiversität. Ich kämpfe für den Schutz der Demokratie und der Förderung von Vielfalt und Toleranz – denn nur in einer offenen Gesellschaft können wir gemeinsam die Herausforderungen der Zukunft meistern.

5 Denise Schmieder

Ich beschäftige mich leidenschaftlich mit Klima und alles was damit zusammenhängt, weil ich der Meinung bin es gibt nichts wichtigeres in unserer Zeit als diese Aufgabe zu bewältigen. Im Alltag und in der Partei diskutiere ich wo man ansetzen kann um die Situation zu verbessern. Seit Jahrzehnten beschäftigt mich dieses Thema mehr als alles andere.

6 Dr. Jessica Martin

Ich kandidiere für die Klimaliste, weil wir im Landtag eine Stimme brauchen, die Klimaschutz nicht als eines von vielen Themen behandelt, sondern konsequent in den Mittelpunkt stellt. Baden-Württemberg hat als Technologiestandort und Industrieland eine besondere Verantwortung und zugleich die Chance, beim ökologischen Umbau Vorreiter zu werden. Seit 2020 engagiere ich mich in der KlimalisteBW, weil ich überzeugt bin, dass wir keine Zeit mehr für halbherzige Kompromisse haben. Die Klimakrise erfordert mutiges politisches Handeln – für unsere Lebensgrundlagen und die Zukunft kommender Generationen.

7 Dr. Martin Ruff

Als Physiker meine ich die kritische Lage, in der sich die Menschheit aufgrund der immer schneller fortschreitenden Erderhitzung befindet, gut einschätzen zu können. 
Durch den übermäßigen Verbrauch der natürlichen Ressourcen, insbesondere der Aufnahmefähigkeit von Atmosphäre und Ozeanen für Treibhausgase befindet sich die Menschheit in einer bisher nie dagewesenen Situation. Es braucht ein sehr rasches und drastisches Umdenken und Umsteuern in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik, um auch zukünftigen Generationen ein gutes Leben auf unserem Planeten zu ermöglichen.
Keine der etablierten Parteien scheint die Kraft zu haben, die notwendige Transformation mit der notwendigen Konsequenz zu fordern und zu gestalten. Diese große Lücke im politischen System Deutschland möchte ich mit meinem Engagement bei der Klimaliste und mit meiner Kandidatur ein kleines Stückchen schließen.

8 Sarah Mareike Streib


In Zeiten einer dramatischen Klimaerwärmung und ökologischen Krise geht es für mich darum, nicht aufzugeben. Seit Jahrzenten engagiere ich mich im Klima- und Umweltschutz und gerade jetzt ist es wichtiger denn je, alle Menschen im Sinne einer sozialen Gerechtigkeit vor den schlimmsten Auswirkungen dieser planetaren Veränderungen zu schützen. Ich möchte eine Politik mitgestalten, die verantwortungsbewusste und nachhaltige Entscheidungen trifft, die die Natur schützt und gleichzeitig soziale Gerechtigkeit stärkt. Für uns heute und für zukünftige Generationen.

9 Patrick Bernhagen

Als Wissenschaftler bin ich tagtäglich in Situationen, in denen ich Informationen kritisch hinterfragen und unbequemen Erkenntnissen gegenüber aufgeschlossen sein muss. Ein wenig mehr Aufgeschlossenheit gegenüber technischen Innovationen würde auch unserem Land guttun. Durch meine Arbeit in der Klimaliste setze ich mich für eine menschennahe und zukunftsorientierte Politik ein, die auf Sachverstand und Vernunft setzt, anstatt auf Bürokratie, Ideologie und künstliches Beharren in veralteten Denkmustern und Technologien.

10 Linda Spettel

11 Christine Mayer

12 Fabian Schollenberger

Ich bin seit mehreren Jahren für die Klimaliste kommunalpolitisch in Stuttgart aktiv. Klimaschutz lässt sich nur mit klaren Zielen wirksam umsetzen. Unsere Klimaliste ist kein Fähnchen im Wind, sondern richtet sich nach wissenschaftlichen Erkenntnissen aus.

Die Mobilitätspolitik in Baden-Württemberg muss sich an der „Vision Zero“ ausrichten, denn Verkehrstote sind nicht akzeptabel. Wir brauchen insbesondere durchgängig sichere Infrastruktur für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen. 

Ich will unser Ländle leben lassen! Anstatt unseren fruchtbaren Boden weiter zu versiegeln, müssen wir ökologische und solidarische Landwirtschaft stärken. Der Kampf gegen Lebensmittelverschwendung beginnt auf dem Acker. 

Für mich gehen Klimaschutz und soziale Politik Hand in Hand. In der Verkehrs-, Energie- oder Baupolitik muss der Einfluss von Lobbyismus eingedämmt und bürgernahe Entscheidungen in den Mittelpunkt gerückt werden. Dazu gehört, dass wir die Kommunen in Baden-Württemberg finanziell stärken und ihnen noch mehr eigene Gestaltungsmöglichkeiten für Klimaschutz einräumen. Politische Gestaltung vor der eigenen Haustür stärkt die Demokratie.

13 Jana Krämer

14 Matthias Feurer

Als Familienvater und mitfühlender Mensch ist es für mich unerträglich, wie zögerlich die Politik auf die Klima- und Artenkrise reagiert. Während uns Sicherheit vorgegaukelt wird, zeigen Extremwetterereignisse weltweit, dass unsere Lebensgrundlagen längst in Gefahr sind. Ich trete an, um den ökologischen Krisen endlich mit der notwendigen Konsequenz zu begegnen. Das Wissen und die Lösungen sind da. Als Stadtrat in Tübingen erlebe ich tagtäglich, was möglich wäre, wenn die entsprechenden Rahmenbedingungen und finanziellen Mittel bereitstünden. Ich will keine Politik der halben Sachen mehr – deshalb kandidiere ich für die Klimaliste.

15 Dr. Matthias Kramm

Mein Name ist Matthias Kramm und ich bin seit November 2024 in der Klimaliste in Tübingen aktiv. Für die Landesliste kandidiere ich, um dazu beizutragen, dass Klimagerechtigkeit wieder eine größere Rolle spielt in Diskurs und Landespolitik. Hauptberuflich beschäftige ich mich mit Umwelt- und Bioethik.

16 Lea Völzer

Wir haben diese Welt nicht von unseren Vorfahren geerbt, wir leihen sie uns von unseren Kindern“ – frei nach diesem Motto möchte ich mich für die aktuellen und kommenden Generationen einsetzen für eine lebenswerte, grüne und weltoffene Zukunft. Ich bin erstmalig bei der Gemeinderatswahl 2025 für die Klimaliste angetreten, bin seit 2022 außerparteilich klimapolitisch aktiv. Als Psychologin und als Mensch verstehe ich das Bedürfnis nach Verdrängung und dem stillen Hoffen nach politischem Wandel hin zu einer zukunftsgerichteten, menschenfreundlichen und nachhaltigen Politik. Aktuell ist jedoch nicht die Zeit, um sich diesem stillen Hoffen hinzugeben – aktuell ist die Zeit, um die Regenbogenfahne zu schwenken, mit Kritiker*innen immer wieder ins Gespräch zu gehen und den Wandel selbst in die Hand zu nehmen – auf privater, kommunaler und gesellschaftlicher Ebene.

17 Thomas Sabo

18 Hilde Müller

19 Christof Habel

Wirtschaft und Klimaschutz kann einhergehen. Klimaschutz muss weiter gefördert werden! Ich selbst versuche seit Jahren meinen Teil dazu beizutragen (PV-Anlage und e-Auto).

20 Brigitte Rechtsteiner

Es passiert gerade viel auf unserer Erde, was uns vom Klimawandel ablenkt. Der hält aber nicht die Luft an. Wir müssen endlich alle Verantwortung für unser Handeln übernehmen, auch wenn es manchmal so scheint, als hätte der /die Einzelne keinen Einfluss. Verantwortliches Handeln muss von einer vernünftigen, vorausschauenden Politik unterstützt werden. Darum bin ich bei der Klimaliste.

20 Brigitte Rechtsteiner

21 Jakob Kreß

22 Hans-Michael Wiltschek

Die Klimakatastrophe verändert unser Gesellschaftsgefüge, fördert Ungerechtigkeit, Konflikte und Kriege. Sie zerstört unsere Demokratien und unser friedliches Miteinander. Um dagegen etwas zu tun, engagiere ich mich seit Jahren bei verschiedenen Aktionen und Organisationen in Ulm.
Auch wenn wir nicht viel ausrichten können, dürfen wir den Kampf um die Durchsetzung der Pariser Klimaziele nicht aufgeben.

23 Stefan Glause

4 Gründe, warum Deine Stimme für unsere Klimaliste ein Gewinn für den Klimaschutz ist

Du bist überzeugt von unseren Kandidierenden, aber immer noch am Zweifeln, ob du deine Stimme der Klimaliste geben willst? Dann haben wir 4 Gründe für dich, warum deine Stimme ein Gewinn für den Klimaschutz ist.

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